Lexware vs sevDesk – Der große Vergleich 2026

Lexware und sevDesk sind die zwei meistgenutzten Rechnungs- und Buchhaltungslösungen für kleine Unternehmen in Deutschland. Lexware bietet seit 1989 eine umfangreiche kaufmännische Suite inklusive Lohnabrechnung, sevDesk setzt seit 2013 auf eine moderne Cloud-Oberfläche mit automatischer Belegerkennung. Die Wahl hängt davon ab, ob Sie eine umfassende Business-Suite oder eine schlanke, moderne Buchhaltungslösung suchen.

Lexware

4.1
ab 9.9 / Monat

sevDesk

4.3
ab 8.9 / Monat
KriteriumLexwaresevDesk
Bewertung4.14.3
PreismodellPaketPaket
Preis ab9.9€8.9€
Kostenloser TarifNeinJa
Gegründet19892013
StandortFreiburgOffenburg
DATEV-AnbindungJaJa

Features im Vergleich

Lexware

  • Rechnungserstellung
  • Buchhaltung
  • Lohnabrechnung
  • Kundenverwaltung
  • Auftragsmanagement
  • DATEV-Schnittstelle
  • Angebotserstellung

sevDesk

  • Rechnungserstellung
  • Buchhaltung
  • Angebotserstellung
  • Kundenverwaltung
  • Banking-Integration
  • DATEV-Export
  • GoBD-konform

Wann ist Lexware besser?

Lexware ist die umfangreichere Lösung mit integrierter Lohnabrechnung und Auftragsmanagement – ideal für Handwerksbetriebe, die alles aus einer Hand wollen.

Lexware testen

Wann ist sevDesk besser?

sevDesk punktet mit einer modernen Cloud-Oberfläche, automatischer Belegerkennung und einem kostenlosen Einstiegstarif – perfekt für Selbstständige und Kleinunternehmer.

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Preisvergleich im Detail

Lexware startet ab 9,90€ pro Monat für das Basis-Paket mit Rechnungserstellung und Buchhaltung. Zusatzmodule wie Lohnabrechnung oder Auftragsmanagement kosten extra und erhöhen den monatlichen Preis je nach Umfang auf 20€ bis 50€. sevDesk beginnt bei 8,90€ pro Monat und bietet zusätzlich einen kostenlosen Einstiegstarif mit eingeschränktem Funktionsumfang. Für ein Reinigungsunternehmen mit 15 Mitarbeitern, das Rechnungen schreiben und Belege verwalten möchte, liegen die Kosten bei Lexware zwischen 15€ und 25€ monatlich, bei sevDesk bei 8,90€ bis 17,90€ je nach gewähltem Paket. Wer zusätzlich Lohnabrechnung benötigt, findet diese bei Lexware als integriertes Modul – sevDesk bietet keine Lohnabrechnung und verweist auf Partner wie DATEV. Bei 50 oder 200 Mitarbeitern ändern sich die Kosten bei beiden Anbietern kaum, da keine Pro-Nutzer-Berechnung stattfindet – entscheidend ist der gewählte Funktionsumfang.

Funktionen im Detail

Lexware bietet das breitere Funktionsspektrum: Rechnungserstellung, Buchhaltung, Lohnabrechnung, Auftragsmanagement, Angebotserstellung und eine etablierte DATEV-Schnittstelle. Die Module lassen sich einzeln dazubuchen, was maximale Flexibilität ermöglicht. Die Software hat allerdings eine Desktop-Tradition und die mobile Nutzung ist eingeschränkter als bei sevDesk. sevDesk überzeugt mit einer vollständig cloudbasierten Oberfläche, automatischer Belegerkennung per Foto oder Scan und einer integrierten Banking-Funktion für automatischen Zahlungsabgleich. Rechnungen sind GoBD-konform und können direkt aus dem System per E-Mail versendet werden. Bei der Kundenverwaltung bieten beide Lösungen solide Grundfunktionen. Lexware erlaubt zusätzlich die Verwaltung von Aufträgen und Lieferscheinen, was für Handwerksbetriebe relevant ist. Beide Tools bieten DATEV-Export, allerdings ist die Lexware-Integration tiefer und für Steuerberater vertrauter.

Für wen ist welche Software besser?

Lexware wählen, wenn…

Lexware ist die richtige Wahl für Handwerksbetriebe, GaLaBau-Unternehmen und Dienstleister, die Buchhaltung, Lohnabrechnung und Auftragsmanagement in einer Suite bündeln möchten. Unternehmen mit 10 bis 50 Mitarbeitern, die bereits einen Steuerberater mit DATEV-Anbindung haben, profitieren von der tiefen Integration. Besonders empfehlenswert für Betriebe, die Angebote, Auftragsbestätigungen und Rechnungen in einem durchgängigen Prozess erstellen und die Lohnabrechnung nicht an einen externen Dienstleister auslagern möchten.

sevDesk wählen, wenn…

sevDesk eignet sich für Selbstständige, Freelancer und Kleinunternehmer, die eine moderne, intuitive Buchhaltungslösung ohne Einarbeitungszeit suchen. Der kostenlose Einstiegstarif macht den Start risikolos. Die automatische Belegerkennung spart Zeit bei der Belegerfassung – einfach Quittung fotografieren und sevDesk liest die Daten aus. Besonders geeignet für Dienstleister mit bis zu 15 Mitarbeitern, die eine GoBD-konforme Rechnungserstellung mit Banking-Integration brauchen und die Lohnabrechnung extern erledigen lassen.

Häufige Fragen

Nein, sevDesk bietet keine integrierte Lohnabrechnung. Die Software konzentriert sich auf Rechnungserstellung, Buchhaltung und Belegmanagement. Für die Lohnabrechnung müssen Sie ein separates Tool oder einen Steuerberater nutzen. Lexware bietet Lohnabrechnung als Zusatzmodul direkt in der Software.
Beide Lösungen bieten einen DATEV-Export, allerdings ist die Lexware-DATEV-Integration tiefer und bei Steuerberatern seit Jahrzehnten etabliert. sevDesk bietet einen standardisierten DATEV-Export, der für die meisten Kanzleien ausreicht. Fragen Sie im Zweifel Ihren Steuerberater, mit welchem Tool er bevorzugt arbeitet.
sevDesk bietet einen kostenlosen Einstiegstarif mit eingeschränkten Funktionen – ideal zum Ausprobieren und für Gründer mit geringem Belegvolumen. Lexware hat keinen dauerhaft kostenlosen Plan, bietet aber eine zeitlich begrenzte Testphase. Für den produktiven Einsatz sind beide Tools kostenpflichtig.
Ja, weder Lexware noch sevDesk bieten eine Zeiterfassung oder Schichtplanung. Beide Tools decken ausschließlich die kaufmännische Seite ab. Für die Zeiterfassung benötigen Sie eine separate Lösung wie Crewly, Clockodo oder Crewmeister – oder Sie wählen direkt eine All-in-One-Lösung wie Crewly, die Zeiterfassung und Rechnungserstellung kombiniert.